Nester Nunez – Nichts geht jemals vollständig vorüber

Nicht immer erreicht die dokumentarische Arbeit eines Fotografen auch eine unbestreitbare ästhetische Kraft. Doch genau das ist der FallNester Nunez. In seinen Bildern, Der Akt des Dokumentierens geht über das Aufzeichnen eines Fragments der Realität hinaus; es geht auch darum, es neu zu erschaffen. Der Blick des Fotografen organisiert die sichtbare Welt durch Komposition, der ausdrucksstarke Einsatz von Licht, und die Konstruktion von Atmosphären, die mehr suggerieren als sie erklären. Innerhalb dieser Fotos, metaphorische Implikationen – manchmal offensichtlich, manchmal nur schwach angedeutet – offenbaren sie eine klare stilistische Berufung und die bewusste Absicht, den Alltag in einen Raum für visuelle Reflexion zu verwandeln.
Auf diese Weise, Núñez‘ Werk steht natürlich in einer Tradition vonKubanische Fotografie das es längst schafft, Zeugnis mit künstlerischer Ausarbeitung zu vereinen. Das sind andere Zeiten, und so prägen unterschiedliche Anliegen und visuelle Codes den Blick; Trotzdem, der gleiche Geist bleibt bestehen: eine, die Fotografie als einen Akt der sensiblen Auseinandersetzung mit der Realität versteht. In diesem Dialog zwischen Dokument undVisuelle Poetik, man findet einen der wesentlichen Schlüssel zu seiner Praxis: Bilder, die vom alltäglichen Leben erzählen, seiner Zonen der Fragilität und des Widerstands, Und doch tun sie dies durch eine ästhetische Sprache, die in der Lage ist, über das bloße Informative hinauszugehen.









