Sammlung: Luciano Méndez
Konzipiert im Laufe von zwei Jahrzehnten, Die Luciano Méndez Sammlung zeitgenössischer kubanischer Kunst ist sowohl in Kuba als auch im Ausland zu einer anerkannten Referenz geworden. Ihr Wert liegt nicht nur in der Vielfalt der Werke und Künstler, die sie versammelt, sondern im kuratorischen Blick, der sie zusammenbringt.
Heute, mit mehr als 800 funktioniert von über 60 Künstler, Die Sammlung bietet eine vielfältige Karte der Anliegen, Obsessionen, und poetische Gesten, die die visuelle Produktion in Kuba prägen. Es reicht von den 1970er Jahren bis heute und umfasst die Malerei, Skulptur, Fotografie, Videokunst, Videoinstallation, und andere Medien, Es konsolidiert sich als plurales und repräsentatives Archiv, das auch Schlüsselmomente in der Geschichtsschreibung der kubanischen Kunst beleuchtet.
Die von der Sammlung untersuchten thematischen Linien ermöglichen es, einige der hartnäckigen konzeptuellen Kerne im kreativen Panorama der Insel zu identifizieren. Identität und Erinnerung, Erkundungen der Religiosität, die Spannungen zwischen Erbe und Moderne, und der Einsatz von Humor und Satire als kritische Werkzeuge gehen Hand in Hand mit Reflexionen über Migration und Diaspora, der Inselzustand, die Dynamik von Landschaft und Territorium, körperliche Anfragen, und Untersuchungen zur Abstraktion und Metaphysik.
Der Katalog umfasst Werke renommierter Persönlichkeiten wie Manuel Mendive, Roberto-Märchen, Tomas Sanchez, Alfredo Sosabravo, Pedro Pablo Oliva, Moisés Finalé, und José Bedia, neben Künstlern in der Mitte ihrer Karriere und aufstrebenden Stimmen wie Alejandro Gómez Cangas, Yasiel Elizagaray, Daniela Águila, Douglas Pérez Castro, Luis Enrique Camejo, William Acosta, José Manuel Fors, unter anderem.

Die Sammlung wurde in mehr als zwanzig Ausstellungen gezeigt, sowohl in Kuba als auch international. Jede Ausstellung diente auch als Gelegenheit, das Studium und die Reflexion über die Wege zu fördern, die die kubanische Kunst eingeschlagen hat und weiterhin beschreitet. Denn es handelt sich nicht nur um eine Privatsammlung: es ist ein Lebensunterhalt, Ein sich entwickelndes Projekt, das Kunst sowohl als Zeugnis als auch als wesentliche Sprache zum Erzählen der Nuancen und Widersprüche seiner Zeit versteht.







